Nach tödlicher Messerattacke in Hellersdorf – Tatverdächtiger in U-Haft
Nach einer tödlichen Auseinandersetzung in der Böhlener Straße in Berlin-Hellersdorf sitzt ein 51-jähriger Tatverdächtiger inzwischen in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Berlin und die 7. Mordkommission ermitteln wegen eines Tötungsdelikts.

Gegen 14.50 Uhr wurden Polizei und RRettungskräfte am Dienstag zu einem Mehrfamilienhaus alarmiert. In einer Wohnung soll es zuvor zu einem Streit zwischen einem 43-jährigen und einem 51-jährigen Mann gekommen sein. Dabei erlitt der 43-Jährige lebensgefährliche Stichverletzungen im Gesicht und am Hals.
Die Polizei traf zuerst am Einsatzort ein. Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 33 begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen. Kurz darauf übernahm eine Rettungswagenbesatzung des ASB aus Hellersdorf die weitere Versorgung. Trotz aller Bemühungen verstarb der Mann noch am Tatort.

Der 51-jährige Tatverdächtige wurde noch in der Wohnung festgenommen. Um mögliche Spuren zu sichern, führten ihn die Beamten mit in Tüten verpackten Händen und einem transparenten Spuckschutz aus dem Haus. Nach Angaben der Ermittler sollen sich mehrere Personen in der Wohnung befunden haben.
Am folgenden Tag wurde der Mann dem Amtsgericht Tiergarten vorgeführt. Der Ermittlungsrichter ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft an. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.

Fotos: @stadtstrolch, F. Waßmuth & D. Jahn