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Wilde Verfolgungsfahrt in Berlin – 22-jähriger Pole rast gegen LKW!

In der Nacht auf Freitag wurde in Marzahn ein Renault aus dem Geraer Ring entwendet. Das gestohlene Fahrzeug spielte wenig später eine zentrale Rolle bei einer umfangreichen Verfolgungsfahrt mit der Polizei durch die Berliner Ortsteile Marzahn, Alt-Hohenschönhausen und Weißensee.

Nach bisherigen Erkenntnissen wollten Zivilkräfte des Polizeiabschnitts 32 gegen 3:30 Uhr ein Fahrzeug auf der Bitterfelder Straße in Marzahn kontrollieren. Der Fahrer, ein 22-jähriger polnischer Staatsangehöriger, entzog sich jedoch der Kontrolle und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit. Die Verfolgungsfahrt führte zunächst in Richtung Pablo-Picasso-Straße, wobei auch Kräfte des Abschnitts 31 die Verfolgung aufnahmen.

Im weiteren Verlauf setzte der Flüchtige seine Fahrt durch den Bereich des Abschnitts 14 fort. Die Strecke führte unter anderem über die Hansastraße in Weißensee sowie durch das Komponistenviertel. Auch die Berliner Allee war Teil der Fluchtroute. Trotz einer zwischenzeitlichen Kehrtwende gelang es dem Fahrer zunächst weiterhin, sich der Polizei zu entziehen.

Als der 22-Jährige erneut mit hoher Geschwindigkeit die Hansastraße entlangfuhr, verlor er nach bisherigen Erkenntnissen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Zuvor hatte er offenbar eine Bodenwelle überfahren, wodurch das Fahrzeug zeitweise abhob. In der Folge kam es gegen 4:20 Uhr an der Ecke Hansastraße/Orankestraße zum Unfall: Der Wagen prallte gegen einen geparkten Lkw.

Der Fahrer stieg anschließend aus und flüchtete zunächst zu Fuß, konnte jedoch kurze Zeit später von alarmierten Einsatzkräften festgenommen werden.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 22-Jährige unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Zudem verfügte er über keine gültige Fahrerlaubnis. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen eines illegalen Kraftfahrzeugrennens infolge der Flucht vor der Polizei ermittelt.

An der Verfolgung waren mehrere Funkwagen beteiligt. Nach bisherigen Angaben wurden weder Polizeifahrzeuge beschädigt noch Einsatzkräfte verletzt.

Copyright: @Stadtstrolch

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