Durchsuchungsbeschlüsse nach gemeinschaftlichem schwerem Raub vollstreckt

In Neu-Hohenschönhausen vollstreckten Einsatzkräfte der Polizeidirektion 3, mit Unterstützung von Kräften des Spezialeinsatzkommandos, heute früh vier Durchsuchungsbeschlüsse. Die Durchsuchungen fanden im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen schweren Raubes an den Wohnanschriften von vier jugendlichen Tatverdächtigen statt.

Die vier Jugendlichen im Alter von 16 und 17 Jahren stehen im Verdacht, am 10. Juni einen 16-Jährigen im Wustrower Park beraubt und hierbei unter anderem eine Schusswaffe gegen dessen Kopf gehalten und den Beraubten mit Schlägen und Tritten verletzt zu haben.

Im Zuge der Festnahme wurde ein 17-Jähriger, der bei der Polizei Berlin als Intensivtäter geführt wird und gegen den ein Unterbringungsbeschluss vorlag, leicht an der Nase verletzt. Er wurde durch einen Rettungssanitäter der Polizei versorgt, eine Hinzuziehung eines Rettungswagens der Feuerwehr war nicht erforderlich. Der zweite 17-Jährige klagte über Schmerzen im Ellenbogen, auch er verzichtete auf die Hinzuziehung eines Rettungswagens der Feuerwehr.

Aufgrund der Einsatzsituation stand der Vater eines der Tatverdächtigen unter dem Eindruck des Geschehens, erlitt einen leichten Schock und klagte über Herzschmerzen. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr behandelten den 66-Jährigen vor Ort, ein Transport in ein Krankenhaus war nicht notwendig.

Die Durchsuchungen führten zum Auffinden von zwei Schreckschusswaffen, die beschlagnahmt wurden. Der festgenommene 17-Jährige wurde zur Verkündung des gegen ihn bestehenden Unterbringungsbeschlusses dem Amtsgericht Tiergarten überstellt. Die Ermittlungen gegen die vier polizeibekannten Jugendlichen dauern an.

Quelle: Polizei Berlin und Generalstaatsanwalt Berlin / Foto: Symbolbild © John Boutin

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