Feuerwehr rettet sechs Kinder und elf Erwachsene aus verrauchtem Wohnhaus – Kellerbrand in Hellersdorf
In der Nacht zu Samstag ist es in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Hellersdorfer Promenade zu einem Kellerbrand gekommen. Die Berliner Feuerwehr wurde gegen 2:20 Uhr aufgrund einer starken Rauchentwicklung alarmiert. Anwohner hatten gemeldet, dass das gesamte Treppenhaus verraucht sei. Zudem hatten mehrere Rauchwarnmelder in dem Gebäude ausgelöst.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter schwarzer Rauch aus den Fenstern einer Wohnung im zweiten Obergeschoss des viergeschossigen Gebäudes. Da sich der Rauch bereits im gesamten Haus ausgebreitet hatte, leitete die Feuerwehr umgehend umfangreiche Rettungsmaßnahmen ein. Parallel dazu begann ein Trupp mit der Brandbekämpfung im Keller.
In einem gemeinsamen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Hellersdorf sowie mehrerer Berufsfeuerwachen aus Lichtenberg, Hohenschönhausen, Hellersdorf, Marzahn und der derzeit auf der Feuerwache Marzahn stationierten Feuerwache Karlshorst konnten insgesamt sechs Kinder, elf Erwachsene und ein Hund aus dem stark verrauchten Gebäude gerettet werden.

Die Einsatzkräfte lokalisierten den Brand im Keller und konnten das Feuer zügig löschen. Anschließend wurde das Gebäude mithilfe eines Druckbelüfters vom Rauch befreit.
Alle geretteten Personen wurden noch an der Einsatzstelle vom Rettungsdienst untersucht. Nach bisherigen Erkenntnissen musste eine Frau zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Während des Einsatzes unterstützte auch die Polizei Berlin. Der Abschnitt 33 stellte den betroffenen Kindern einen Funkstreifenwagen zur Verfügung, in dem sie sich bis zum Abschluss der Lösch- und Belüftungsarbeiten aufhalten konnten.

Die Kriminalpolizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
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