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Mutmaßlicher Brandstifter in Friedrichsfelde festgenommen!

In den frühen Morgenstunden des gestrigen Tages nahm die Polizei in Berlin-Friedrichsfelde einen mutmaßlichen Brandstifter fest. Gegen 3:15 Uhr hatte eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in der Straße Alt-Friedrichsfelde die Einsatzkräfte alarmiert, nachdem sie zunächst laute Knallgeräusche gehört und anschließend Flammen im Bereich einer Müllraumtür bemerkt hatte.

Schnell eintreffende Beamte einer Einsatzhundertschaft entdeckten an der Hauswand einen brennenden Motorroller und unternahmen erste Löschversuche mit einem Feuerlöscher. Die Feuerwehr konnte den Brand schließlich vollständig löschen. Personen wurden nicht verletzt, jedoch wurde die Fassade des Wohnhauses durch die starke Hitzeeinwirkung beschädigt.

Durch Hinweise von Passanten wurden die Einsatzkräfte auf einen jungen Mann aufmerksam, der sich zunächst zu Fuß vom Tatort entfernte und schließlich fluchtartig davonrannte. Zuvor soll er sich laut Zeugenangaben in einem Gebüsch versteckt haben. Die Beamten konnten den 18-jährigen Tatverdächtigen wenig später in der nahegelegenen Robert-Uhrig-Straße stellen und festnehmen.

Mit einem Feuerlöscher versuchten alarmierte Polizisten den Brand zu löschen.
© John Boutin

Der junge Mann wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht und anschließend dem Brandkommissariat des Landeskriminalamts übergeben, das die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung übernommen hat. Derzeit wird geprüft, ob der Tatverdächtige auf staatsanwaltschaftliche Anordnung einem Haftrichter vorgeführt wird. Weitere Zusammenhänge zu weiteren Bränden in der Nacht werden geprüft.

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