Fußgänger nach Unfall in Hellersdorf in kritischem Zustand
Am frühen Abend gegen 18:30 Uhr kam es im Berliner Stadtteil Berlin-Hellersdorf zu einem schweren Verkehrsunfall. Der Unfall ereignete sich im Kreuzungsbereich Stendaler Straße / Tangermünder Straße / Zossener Straße.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde ein männlicher Fußgänger an einer ampelgeregelten Kreuzung von einem Mercedes SUV erfasst. Beim Zusammenstoß wurde der Fußgänger von dem Pkw erfasst und blieb anschließend regungslos auf dem Asphalt liegen.
Zuerst eintreffende Polizeikräfte übernahmen gemeinsam mit anwesenden Zeugen die Erstversorgung des Verletzten, bis die alarmierten Rettungskräfte eintrafen. Kurz darauf trafen Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr am Unfallort ein, darunter auch die Freiwillige Feuerwehr Hellersdorf. Sie unterstützten die medizinische Versorgung sowie die Absicherung der Unfallstelle.

Um Schaulustige fernzuhalten, mussten die Beamten den Bereich weiträumig Absperren. Rettungskräfte bildeten einen Sichtschutz mit Decken.
Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde zusätzlich ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Der Patient wurde unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus transportiert. Sein Zustand ist derzeit kritisch.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme musste der gesamte Kreuzungsbereich vollständig gesperrt werden, damit die Ermittlungsarbeiten vor Ort fortgeführt werden können. Zudem wurde der Straßenbahnverkehr zwischen der Riesaer Straße und dem Betriebshof Marzahn vollständig eingestellt.

Die Unfallaufnahme erfolgt durch den Verkehrsunfalldienst der Direktion 3. Zusätzlich sind ein Unfallgutachter der DEKRA sowie das Kriminaltechnische Institut vor Ort. Mithilfe einer Drohne wird der Unfallort dokumentiert.
Wie genau es zu dem Verkehrsunfall kam, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
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