Frau in Lichtenberg verprügelt und Verstoß gegen Betäubungsmittel-und Arzneimittelgesetz
Gegen 13.50 Uhr wurden Einsatzkräfte der Polizei Berlin sowie der Berliner Feuerwehr in die Frankfurter Allee alarmiert.
Nach derzeitigen Erkenntnissen soll es dort zu einer gefährlichen Körperverletzung gekommen sein. Die Polizei rückte mit verstärkter Präsenz an.

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In einer Wohnung vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf eine verletzte Frau, die als Opfer der Tat gilt. Zudem befand sich eine weitere Frau als Zeugin in der Wohnung. Die Besatzungen der Rettungswagen versorgten die verletzte Frau noch in der Wohnung medizinisch. Nach bisherigen Informationen kennen sich Täter und Opfer sehr gut.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde ein zweiter Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Unterstützung hinzugezogen.

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Der mutmaßliche Täter wurde in einem nahegelegenen Lokal vermutet. Aus diesem Grund verschafften sich die Einsatzkräfte gewaltsam Zugang zu der Lokalität und öffneten die Tür mit einer Ramme. Dabei wurde das Glas der Eingangstür zerstört und fiel in die Innenräume.
Der Tatverdächtige konnte dort jedoch nicht angetroffen werden. Aufgrund der bereits im vergangenen Jahr durchgeführten Durchsuchungsmaßnahmen in dem Lokal entschlossen sich die Beamten dennoch zu einer erneuten Durchsuchung.

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Das Lokal war bereits im August 2025 sowie am 16. Oktober 2025 Gegenstand polizeilicher Maßnahmen gewesen. Damals war es im Zusammenhang mit Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Arzneimittelgesetz sowie wegen illegalen Glücksspiels aufgefallen.
Auch bei den heutigen Maßnahmen stellten die Einsatzkräfte erneut Drogen sicher. Damit ergaben sich weitere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie gegen das Arzneimittelgesetz. Die aufgefundenen Beweismittel wurden sichergestellt.

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Die Maßnahmen dauerten bis etwa 17 Uhr an, wie ein Sprecher der Polizei Berlin mitteilte.
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