Mutter schlägt Kind-Widerstand gegen Beamte

Kind von eigener Mutter angegriffen – Widerstand gegen Polizeibeamte #Kaulsdorf

Am Dienstag Abend gegen 21 Uhr sind Passanten an der Myslowitzer Straße in Kaulsdorf auf eine Situation aufmerksam geworden, die Dank der Zivilcourage der Passanten einem Kind vor möglichen größeren körperlichen Schaden bewahrte.

Die Passanten – die an der Bushaltestelle auf den Bus warteten – sind auf eine Mutter (41) mit ihrem Kind (6) und dem Lebensabschnittsgefährten (23) der Frau aufmerksam geworden.

Unweit der Bushaltestelle bemerkten Passanten ein Streitgespräch zwischen der Mutter und ihrem Lebensabschnittsgefährten. Dreh- und Angelpunkt war der 6-Jährige Sohn der Mutter.

Die Mutter beschimpfte ihren 6-Jährigen Sohn, worauf ein Schlag mit der rechten Hand in sein Gesicht folgte. Sofort stellten sich couragierte Passanten schützend zwischen den 6-Jährigen und versuchten die hochgradig aggressive Mutter zu beruhigen. Die Versuche blieben ergebnislos, die Mutter attackierte sofort die einschreitenden Passanten und schlug auf diese ein.

Als die Einsatzkräfte der Berliner Polizei an der Bushaltestelle eintrafen, wurden sie unvermittelt von dem 23-jährigen Lebensabschnittsgefährten der 41-jährigen körperlich attackiert und angegriffen, ihm wurden vorläufig Handschellen angelegt. Daraufhin  griff die 41-jährige erneut die Polizisten an und beabsichtigte offensichtlich eine Gefangenenbefreiung, welche durch die einschreitenden Polizisten unterbunden werden konnte.

Der 6-Jährige Junge wurde zur Oma gebracht, der leibliche Kindesvater wurde über diesen Vorfall in Kenntnis gesetzt. Die Mutter wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, welches sie heute im Laufe des Tages wieder verlassen darf.

Es wurden bei der 41-jährigen Mutter ein Alkoholwert in Höhe von 1,4 ‰ festgestellt, der 23-jährige hatte einen Alkoholwert in Höhe von 1,0 ‰.

Gegen die 41-jährige wurden Strafermittlungsverfahren eingeleitet wegen: 2 x Körperverletzung, Verletzung der Fürsorge- oder Erziehungspflicht sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Gegen den 23-jährigen wurde ein Strafermittlungsverfahren eingeleitet wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Der 23-jährige wurde nach Aufnahme seiner Personalien noch vor Ort entlassen.

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